Campuskarten-Sicherheit: Verschlüsselung, Authentifizierung und Klonschutz
Von der gebrochenen Crypto-1-Chiffre auf ältere sektorbasierte 13,56-MHz-Credential-Technik bis zur AES-128-Verschlüsselung auf modernen 13,56-MHz-Credentials mit AES-Authentifizierung hat sich die Campuskarten-Sicherheit drastisch weiterentwickelt. Diese Analyse behandelt Verschlüsselung, gegenseitige Authentifizierung und diversifizierte Schlüssel.

2024 demonstrierte ein Masterstudent an einer europäischen Universität, dass er jede Campuskarte des standardmäßige 13,56-MHz-Credential-Technik-ältere sektorbasierte Technik-Systems der Institution mit Equipment für 50 € klonen konnte. Innerhalb von Wochen wurde der Exploit in sozialen Medien geteilt. Unbefugter Gebäudezugang, betrügerische Mensatransaktionen und kompromittierte Prüfungssicherheit folgten. Der Vorfall war ein Weckruf — hätte aber keine Überraschung sein dürfen. Die Crypto-1-Verschlüsselung von ältere sektorbasierte 13,56-MHz-Credential-Technik wurde 2008 öffentlich gebrochen.
Die kryptografische Landschaft der Campuskarten
125 kHz Proximity-Karten: Null Sicherheit
Die älteste Technologie, die noch auf manchen Campussen zu finden ist. Diese Karten senden eine statische, unverschlüsselte ID-Nummer an jeden Leser in Reichweite. Keine Authentifizierung, keine Verschlüsselung, kein Klonschutz. Ein Gerät für unter 20 € kann eine Proximity-Karte in Sekunden lesen und duplizieren.
ältere sektorbasierte 13,56-MHz-Credential-Technik: Gebrochene Verschlüsselung (Crypto-1)
ältere sektorbasierte 13,56-MHz-Credential-Technik-Karten verwenden die Crypto-1-Stromchiffre. Crypto-1 wurde 2008 von Forschern der Radboud-Universität Nijmegen durch Reverse Engineering geknackt. Trotzdem ist ältere sektorbasierte 13,56-MHz-Credential-Technik bei überraschend vielen Institutionen noch im Einsatz.
13,56-MHz-Credential mit AES-Authentifizierung: Moderne Sicherheit
13,56-MHz-Credential mit AES-Authentifizierung und aktuelle AES-authentifizierte Konfiguration repräsentieren den aktuellen Sicherheitsstandard. Diese Chips implementieren AES-128-Verschlüsselung. Gegenseitige Authentifizierung ist der entscheidende Fortschritt — sowohl Karte als auch Leser müssen ihre Identität gegenseitig nachweisen. Diversifizierte Schlüssel leiten einen einzigartigen Schlüssel für jede Karte ab. Transaction MAC liefert kryptografischen Beweis für Transaktionen.
Prioritätsrahmen für die Migration
Kritisch — Sofort migrieren
Beobachten — Migration innerhalb von 2-3 Jahren planen
Aktuell — Erfüllt moderne Sicherheitsstandards
Praktische Sicherheitsempfehlungen
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